Mitsegeln und Yachtcharter
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Atlantiküberquerung

April 2011
16.04-14.05 S9-11 Karibik/Azoren Atlantiküberquerung German Frers 60 4 Wo. 1.760 €

Für weitere Informationen oder Fotos bitte den Törn anklicken.

Liebe Segelfreunde!

Hier ein Bericht vom 6.12.2007 unserer 8 Transatlantiksegler, auf dem Weg in die Karibik.
Viel Spass beim Lesen.

 

Wir haben gestern die Hälfte der Distanz unseres Transatlantictörns geschafft. Heute am 1.Adventssonntag segeln wir auf 18 58N, 42 14W mit Ostwind 4Bft in Richtung Westen bie 25Grad Luft und Wassertemperatur und haben noch 1190sm bis St.Maarten. Die Kreole läuft heute durchschnittlich 6kn und ist nun seit 14 Tagen unser Zuhause. Es ist keinen Augenblick langweilig, wir sind mit Rudergehen, Navigation, Essen vorbereiten und zu sich nehmen, Ausruhen für die Nachtwache vollauf beschäftigt. Dennoch bleibt Zeit um die Weite des Atlantiks, den Sternenhimmel, die Sonnenauf- und untergänge zu geniesen und natürlich auch uns zu unterhalten. Die Stimmung an Bord ist sehr gut. Leider hatten wir bedingt durch südliche Winde keinen Idealstart. Wir starteten am Sonntag, 18.11. von Süd-Teneriffa und kamen nach einem Nachtschlag am 19.11. in Estaca auf Hierro an, der südlichsten Insel der Kanaren an. In Hierro warteten wir die Winddrehung ab und genossen dort die nahezu unberührte Vulkanlandschaft und die unverdorbene spanische Küche. Am 21.11. segelten wir dann los in Richtung Süden. Bei zuerst westlichen, später nördlichen und langsam über NE nach E drehenden Winden passierten wir die Küste Mauretaniens im Abstand von 200sm. Am 25. Breitengrad änderten wir unseren Kurs nach WSW und später nach W, fuhren im Abstand von 300sm an den Kapverdischen Inseln vorbei. An einigen Tagen hatten wir, häufig nachts, 6-7Bft mit 3 m Wellen, die uns gewaltig vorkamen, als wollten sie uns überrollen, aber jedesmal verschonte uns Poseidon vor einer Dusche und das Cockpit blieb trocken. Auf der gesamten Reise kreuzten nur 2 Segler und eine Wasserschildkröte unseren Weg und gestern nacht pusteten uns Wale einen Willkommensgruss herüber. Die Technik an Bord funktioniert gut und die Meerwasserentsalzung läuft hervorragend. Wir erwarten in den nächsten tagen wieder Etmale von 150sm, so dass wir voraussichtlich am 8 oder 9. Dezember unser Ziel erreichen werden und noch ein paar Tage die Karibik auskosten können. Liebe Grüsse von Hans-Erich, Christian, Walter, Andreas, Konrad, Michael, Werner und Markus.

Liebe Daheimgebliebene im Vorweihnachtsstress, am Montag 10.12.2007 um 12:00 war es soweit: Land in Sicht. Wir auf der Kreole konnten klar und deutlich Antigua ausmachen, das Ziel unserer Annäherung an die Leeward-Inseln. Nach 19 Tagen auf dem Atlantik seit dem Start von der Insel Hierro war es für uns 8 Transatlantiksegler wie Weihnachten, den Umriss einer Insel auszumachen. Und nach weiteren 4 Stunden machten wir im English Harbour an Nelsons Dockyard fest. Ein tolles Gefühl nach 19 Tagen und 2700 sm wieder festen Boden unter uns zu haben. Der Erfolg wurde an diesem Abend entsprechend gefeiert. Die letzte Woche fing zwar mit einem Flautentag am Vorabend des Nikolaustags an, an dem wir unser geringstes Etmal mit 99sm zurücklegten. Als Ausgleich bescherte uns aber Poseidon ein Geschenk in Form eines 3kg schweren Thunfisches, der an die Angel ging. Das opulente Mahl reichte gut für die ganze Crew und es war eine willkommene Abwechslung von Pasta und Pesto. Mit dem Nikolaustag kam auch wieder der Passat, der uns täglich 140-150sm nach Westen wehte und der Nordatlantische Äquatorialstrom unterstützte unseren Speed mit 0,5kn. Das Wetterrouting des DWD stimmte nahezu auf die Stunde genau und bestimmte unseren Kurs. Wir starten am Dienstagnachmittag zum letzten Schlag von 100sm zu unserem Zielort St Maarten. In dieser Nacht war die Nachtwache ganz schön gefordert um den Kurs bei einer kurzen steilen Welle und Böen bis zu 35kn zu halten. Aber dafür war die Kreole ganz besonders schnell und bereits um 7 Uhr morgens fiel der Anker vor der Brücke in die Simpson Bay. Wir entschieden uns aufgrund der Starkwindprognose und Schauerböen dann für einen sicheren Liegeplatz in der Simpson Bay Marina mitten unter Superyachten, genossen an den letzten 4 Tagen die karibischen Eindrücke und erholten uns von den Nachtwachen. Relaxen war angesagt. Herzliche Grüsse von Hans-Erich, Christian, Walter, Andreas, Konrad, Michael, Werner und Markus

 

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